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1250 Jahre Roxheim …. der Versuch, ein Festwochenende voller Emotionen in Worte zu fassen !

Was wir uns alle nicht gedacht hatten war eingetreten… nach 1250 Jahren, nach der ersten Erwähnung im Jahr 773 in einem der Grundbesitzbücher des Klosters Lorsch (heute würde man wohl Eintrag ins Grundbuch dazu sagen) sind wir alle , also alle Roxheimer, 1250 Jahre alt geworden. Und es wurde wirklich 3 Tage lang gefeiert als gäbe es kein Morgen – wobei einige viele nach Verlassen des Festzeltes bestimmt schon den Morgen sehen konnten.

Ich brauche an dieser Stelle eigentlich nicht voranzustellen, dass es einer tollen Organisation, vieler helfender Hände und Händinnen (hab ich mal so gegendert) , viel ehrenamtlichem Engagement über Monate im Voraus gegeben hat… und auch geben musste. Es fällt mir schwer, aus diesem Kreise der Planer*innen und Umsetzer*innen, der Winzer*innen und, und, und irgendeine Person herauszugreifen – deshalb lasse ich es auch und sage schonmal an dieser Stelle “sehr Herzlichen Dank” … und wenn es den möglich sein kann dann auch “wir brauchen alle auch wieder zur 1300 Jahrfeier” .

Ja, und dann ging es los… Freitag bei guter Wärme bis in den späten Abend und auch Morgen mit den “Filsbachern XXL” – Wahnsinn was die Truppe für ein musikalisches Repertoir abbildet und wie da die Post innerhalb und außerhalb des Festzeltes abging …… ich verzichte aus bestimmten Gründen auch gerne auf weitere Details … 🙂 .

Samstag dann, der Wettergott war und ist ein Roxheimer, bei gleichbleibender “Backofentemperatur” der sogenannte Kommers, oder wie Konferenzier Peter Hüttemann sagte: der Galaabend ….. mit natürlich Festreden, beginnend mit Ortschef oder aktuell dem “Zeltchef” OB Bott, gefolgt von der Landesebene – 2 Staatssekretäre*innen waren anwesend, (Simone Schneider – hatte Festrederecht und Dr. Denis Alt, hatte Finanzmittelüberreichungsrecht) , MdLe Markus Stein (SPD) und Dr. Helmut Martin (CDU) , Landrätin Dickes und VG Bgm Lüttger – sowie einer ganzen Reihe von Programmpunkten unserer Chöre (Männerchor, ev. Kirchenchor, Coro Crescendo, Projektchor Roxheimlied, Gesangsduo mit Frederic T. Völpel, des Musikvereins, Sketch zur Kleinbahn von W. Müller, hist. Modeschau DRK  und der Aufführung des “Stiefeltrunks” mit dem in alter Zeit beinahe Roxheim an den Boos von Waldeck gegangen wäre 🙂

Sonntag dann, die Hitze nahm genauso wie die Vorfreude auf den Umzug noch einen Tacken zu, nach dem Ökum Gottesdienst und dem Frühschoppen ging es um 14:00 Uhr richtig ab…. 30 Zugnummern – auch aus umliegenden Gemeinden – hatten sich aufgereit…. die Zugstrecke war mit frischem Laub dekoriert und nicht nur das, auch viele viele Besucher*innen suchten sich entlang der Strecke Schattenplätzchen. Hier passt dann ein besonderes Dankeschön an die FFW Hargesheim/Roxheim und das DRK Roxheim für die Betreuung an der Zugstrecke… hoffentlich mit wenig Einsatzzeiten.

Natürlich haben auch wir mit einer Zugnummer teilgenommen, angeführt von unserer “Latwerch-Queen Sybille I.  …. mittlerweile ist er  nach dem Wein auch ein Roxheimer Qualitätsprodukt , dass wir als Kostprobe (700 Schnittchen) verteilten … unser Latwerch. Einen rollenden Kessel hatten wir gebaut, die Rührhölzer geschultert und mit 2 Bannern den Hinweis auf unsere Veranstaltung “Latwerchkochen” gegeben …. für alle die es nicht wissen : seit 15 Jahren, immer in der Woche vor Jahrmarkt mit dem Eventtag am Jahrmarktssamstag kochen wir bis zu 1 Tonne Zwetschgen… mit einem guten Anteil des Reinerlöses  für das Kreuznacher Frauenhaus und das Cafe Bunt .

Und so sind wir dann auf dem Zugrundkurs bis zum Festzelt gut zwei Stunden unterwegs gewesen (meine innere Toilettenuhr meinte es war länger 🙂 ) – wie es sich nach der Vorfestlegung der Gemeindeverwaltung gehörte natürlich ohne Parteienwerbung – und konnten mit dem süßen Aufstrich für viel Begeisterung bei den “Leckermäulern” sorgen….. und was haben wir uns über mindestens ein kühles, kaltes Bier am Ende des Weges  gefreut ….

Danke an unsere Fußgruppe, an Sybille I., an Iris, an Christine, an Melanie, an Karin, an Alfred, an Frank, an Thomas und an Michael   –  das war richtig, richtig gut …

Das Abschlußprogramm im Festzelt bot dann nochmal einige Highlights (Männerballett aus Braunweiler, Tanzgruppe, Gesangsdarbietungen und der Tombola, die einen Erlös von bald 1900 Euro zugunsten des Musikvereins Ahrweiler brachte), alles locker aus der Hüfte moderiert von Nicolai Piechota – es wurde nie langweilig … und wenn doch gab es ja naoch die Getränke- und Verpflegungsstationen der Metzgerei Alt und der Roxheimer Winzer*innen 🙂 .

Aber wir können abschließend  sagen: das Highlight unseres Abends waren die 15 Minuten Duschen (oder länger) im heimischen Gefilde !!! Aaach war das angenehm …….

Schee wars !

 

 

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