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Erstklässler sind unterwegs in der Gemeinde…. !

In der nächsten Woche beginnt für viele Kinder ein neuer Weg, die Einschulungssaison beginnt. Nach und nach enden die Sommerferien und aus Kindergartenkinder werden Erstklässler. Auch bei uns in Rheinland-Pfalz ist es in der kommenden Woche so weit. Das bedeutet für die Kleinen eine neue Umgebung, neue Leute und neue Herausforderungen. Auch die Herausforderung, nach einer Eingewöhnungszeit den Fußweg zur Grundschule allein oder mit anderen zusammen zu bestreiten. Man hat plötzlich ein straffes Zeitprogramm, der komplette Tagesablauf ändert sich, es werden neue, vielleicht bisher unbekannte oder ungeliebte Dinge von den Kleinen gefordert wie z.B. stillsitzen, aufpassen, lernen, feste Unterrichtszeiten und -pläne …. Und e gibt neue Klassenkameradinnen und Kameraden. Jedenfalls gibt es jeden Tag viel Neues aufgrund der großen Veränderungen zu erzählen – möglicherweise besonders auf dem Schulweg. Bereits seit 15 Jahren werden in Roxheim die Verkehrsteilnehmer von der örtlichen SPD zum Schuljahresbeginn aufgefordert, in der Ortslage den „Fuß vom Gas“ zu nehmen. „Wir plakatieren jedes Jahr in grellen Farben mit dem Slogan „Gas weg – Schulanfänger“, so der Ortsvereinsvorsitzende Michael Schaller. Oftmals wird an Schule und Kindergarten, aber auch in den Neubaugebieten mit den breiteren „Hauptstraßen“ zu schnell gefahren. Ob in der 30 km Zone oder auch im verkehrsberuhigten Bereich, in dem Schrittgeschwindigkeit gilt und alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigte Nutzer der Straße sein sollen, leider werden oftmals die zulässigen Geschwindigkeiten überschritten. „Wir möchten besonders auffälligen Plakaten den Verkehrsteilnehmern die Situation gerade im Hinblick auf den Schulbeginn der „I-Dötzchen“ besonders ins Gedächtnis rufen,“ so Michael Schaller.  Und Frank Bellmann ergänzte: „ Die Kinder gewöhnen sich noch an die neue, aufregende Situation des Schulbesuchs  und sind sicher nicht besonders aufmerksam wenn es um den Straßenverkehr geht. Sie reagieren vielleicht auch mal anders, als es die Autofahrer erwarten.“  Deshalb setzt sich die Roxheimer SPD für mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr ein. Die motorisierten Verkehrsteilnehmer sollen in der gesamten Gemeinde, besonders und gerade zu Schuljahresbeginn im Bereich von Kindergarten und Schule, achtsam sein und ihre Geschwindigkeit mal nach „unten schrauben“.   Einhelliger Tenor war, dass nichts so wichtig ist, dass man die Gesundheit und das Leben anderer durch zu schnelles Fahren aufs Spiel setzen muss.

Bild v.l. : Michael Schaller, Robert Sowka, Frank Bellmann, Beate Berg,  Alfred Heil

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