Allgemein

Spendenübergabe an die Vertreterinnen des Frauenhaus und Cafe Bunt

Bereits zum zweiten Mal war das „Latwerch-Kochen“ der Roxheimer SPD unter den Corona Bedingungen eine Herausforderung. Allerdings hatte man sich, so Vorsitzender Michael Schaller, vorgenommen, trotz des größeren Aufwandes wieder gemeinsam mit dem TuS 06, der den Zwetschgenkuchen-Verkauf stemmte, diese Herausforderung anzugehen. Es sollten für die eigenen Projekte und Ideen der SPD und des TuS 06 Finanzmittel generiert und insbesondere auch wieder 1000 Euro an das Kreuznacher Frauenhaus und das Cafe Bunt weitergegeben werden. Dies ist danke der Mithilfe zahlreicher Helferinnen und Helfer, die sich beim Entkernen, stundenlangen Rühren, bei der Teigzubereitung, dem Stecken der Pflaumen und dem Backen, sowie der Pizzazubereitung für die Helfer*innen eingebracht haben, auch in diesem Jahr wieder ermöglicht worden. Das gerade die Corona-Pandemie beiden Einrichtungen erheblich belasten erläuterten Petra Wolf (Frauenhaus) und Doris Häfner-Kairo (Cafe Bunt) eindrucksvoll. Und beide erklärten unisono, dass die eigentlichen Auswirkungen für ihre Institutionen erst in den kommenden Jahren zu erwarten wären.  Wenn auch der Gewaltschutz in der Familie in unserem Staat eine Pflichtaufgabe ist, wird trotz aller parlamentarischen Diskussion die Finanzierung der Frauenhäuser immer noch als „freiwillige Aufgabe“ angesehen. Da beim Frauenhaus eine räumliche Erweiterung ansteht freut man sich mit der Spende von 750 Euro eine „Kinderecke“ einrichten zu können und im Cafe Bunt stellt man sich vor, mit den 250 Euro eine Kühlmöglichkeit für die Küche anzuschaffen. „Wir unterstützen ja schon seit Jahren beide Einrichtungen sehr gerne und freuen uns, dass Frau Dr. Kother-Groh und Frau Wolf für das Frauenhaus sowie Frau Häfner-Kairo und Frau Bomhard für das Cafe Bunt zur heutigen Spendenübergabe gekommen sind. Dies ermöglicht uns auch einmal direkte Informationen zu den Einrichtungen und ihren Sorgen und Nöten zu erhalten,“ so Michael Schaller.  Es war zu hören, dass die Situation auf dem Wohnungsmarkt die Verweilzeiten im Frauenhaus deutlich verlängert hätten, was die Plätze natürlich ein Stück weit blockiere und beim Cafe Bunt, das ja insbesondere ein ambulantes Angebot für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohten Frauen vorhält, eine ähnlichen Situation bestehe. Gerade für Einzelpersonen bzw. Frauen mit Kindern werde kostengünstiger Wohnraum gesucht. Sehr gerne überreichten Frank Bellmann, Beate Berg, sowie Robert und Susanne Sowka auch in diesem Jahr eine Kostprobe des Roxheimer Latwerch, der bereits eine Woche nach der Veranstaltung ausverkauft war. Beim gemeinsamen Foto im Roxheimer Weingut Heil  zeigten sich dann die Schwierigkeiten, unter Einhaltung der Abstände alle Personen aufs Bild bringen zu können ….. eins der kleineren „Probleme“ in Pandemiezeiten.

 

Bild v.L. : Frank Bellmann, Susanne Bomhard, Doris Häfner-Kairo, Dr. Susanne Kother-Groh, Petra Wolf, Beate Berg, Robert u. Susanne Sowka, Michael Schaller

   Sende Artikel als PDF   

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.